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  • isabellasemeraro

5 Tipps für den Einstieg in den Kampfsport

Aller Anfang ist schwer...auch im Kampfsport. Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Stunden Krav Maga. Ich war unglaublich aufgeregt und habe mich gefühlt, als sei ich der unsportlichste Mensch der Welt. Ich konnte nicht eine einzige anständige Liegestütze und nach zehn Minuten Aufwärmtraining bin ich in regelrechte Schnappatmung verfallen. Ja, der Anfang war nicht leicht. Muskelkater, blaue Flecken, ungewohnte Bewegungsabläufe und viele Momente, in denen ich nicht wusste, was auf mich zu kommt. Aber ich bin am Ball geblieben und das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Hier also ein paar Tipps, die es einem erleichtern können, die ersten Trainingseinheiten zu überstehen: 


1. Nimm einen Menschen aus deinem Freundeskreis mit! Wenn du von Natur aus eher eine introvertierte Person bist, kann es extrem hilfreich sein, eine gute Freundin oder einen guten Freund zu den ersten Trainingseinheiten mitzunehmen. Man ist weniger aufgeregt und Gedanken wie "Was, wenn niemand mit mir trainieren möchte?" oder "Ich bin doch komplette Anfängerin, die anderen wollen sicher mit erfahreneren Leuten trainieren" erübrigen sich dann direkt. Alleine das kann schon sehr befreiend sein. 


2. Recherchiere vorher im Internet über die Kampfsport-Schule oder den Verein. Google bietet mittlerweile so viele Informationen, die dir den ersten Tag erleichtern können. Viele Schulen oder Vereine schreiben ganz explizit, was dich erwartet, was du mitbringen solltest und wie die Kosten sind. So weißt du vorher, was ungefähr auf dich zukommt und du kannst dich besser auf das Training konzentrieren.


3. Erwarte nicht zu viel von dir und ärgere dich nicht, wenn einige Dinge Zeit brauchen! Je entspannter und unvoreingenommener du an das Training rangehst, desto besser werden deine Lernerfolge sein. Es gibt immer Übungen, die einem nicht so gut liegen, oder für die man einfach etwas länger braucht als für andere. Das wichtigste ist, sich darüber nicht zu ärgern, denn dann verkrampft der Körper und es wird nur schlimmer. Bleib positiv und versuche, dich immer wieder zwischendurch locker zu machen. 


4. Kontinuität: Besonders am Anfang ist es meiner Meinung nach wichtig, regelmäßig und häufig zum Training zu gehen. Ich habe relativ schnell damit angefangen, zwei Mal in der Woche zum Krav Maga Training zu gehen und das war eine gute Entscheidung. Denn nach einigen Wochen wird der Muskelkater nach einer Trainingseinheit immer geringer, die Ausdauer verbessert sich deutlich und die Fortschritte sind schneller spürbar. So sind Erfolgserlebnisse recht wahrscheinlich und das Training fängt an, richtig Spaß zu machen, wodurch die Erfolgserlebnisse wiederum immer häufiger werden. 


5. Der allerwichtigste Grundsatz: Es muss Spaß machen. Wenn du auch nach einigen Trainings merkst, dass du einfach keinen Spaß dabei hast, dann versuche es mit einer anderen Kampfsportart oder einer anderen Schule / einem anderen Verein. Training ist immer auch vom Trainer oder der Trainerin abhängig und genauso von den anderen Trainierenden. Du musst das richtige Setting für dich finden, in dem du mit Freude lernen kannst!


Wenn du diese kleinen aber feinen Tipps beherzigst, wird dir der Einstieg in den Kampfsport deiner Wahl vielleicht ein wenig leichter fallen.

Durchbeißen musst du dich dennoch. Aber das ist ja auch genau das, wobei es beim Kampfsport ankommt...

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